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    <title>Autismus Weblog : Rubrik:Zu empfehlen</title>
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    <dc:publisher>roland</dc:publisher>
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    <title>Autismus Weblog</title>
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  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/4746377/">
    <title>Frisch entdeckt</title>
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    <description>Die Website von &lt;a href=&quot;http://www.autismus-kultur.de/&quot;&gt;Autismus-Kultur!&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wasweissich</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/4699181/">
    <title>&quot;Elle s&apos;appelle Sabine&quot; auf der Berlinale</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/4699181/</link>
    <description>Drüben habe ich ein bisschen was über den Film geschrieben, der eine 38-jährige Frau mit Autismus und ihren Lebensweg porträtiert: &lt;a href=&quot;http://wasweissich.twoday.net/stories/4699169/&quot;&gt;&quot;Elle s&apos;appelle Sabine.&quot;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-12T15:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/4553337/">
    <title>Drei Autismus-Filme</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/4553337/</link>
    <description>Dieses Jahr habe ich drei Filme gesehen, in denen Menschen mit Autismus vorkamen. Alle drei handelten von und mit Asperger-Autisten, einer war ein Dokumentarfilm (&quot;On the spectrum&quot;) und zwei waren Spielfilme (&quot;Snow cake&quot; und &quot;Mozart and the whale&quot;). Alle drei Filme waren auf ihre Art gut und treffend, in den Spielfilmen fand ich Sigourney Weaver in &quot;Snow cake&quot; und Josh Hartnett in &quot;Mozart and the whale&quot; besonders überzeugend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Schade ist nur, dass es immer nur um Asperger-Autismus geht. Im &quot;Making of&quot; auf der DVD von &quot;Mozart and the whale&quot; erklärt das einer der Filmemacher: Asperger-Autismus sei am unterhaltsamsten und am besten geeignet als Filmstoff, weil die Asperger-Autisten noch eine gewisse Nähe zu neurotypischen Menschen haben. Der Zuschauer könne sich in die Lage eines Asperger-Autisten hineinversetzen, da der vieles macht und denkt, das man von sich selbst kennt und nur nicht auslebt. Mit anderen Worten: bei einem Asperger-Autisten erkennen wir unseren eigenen Autismus. Und anscheinend ist man in der Filmindustrie der Meinung, dass dies mit Kanner-Autismus nicht mehr funktioniert. Das kann gut sein, aber ich kann mir trotzdem auch vorstellen, dass man Kanner-Autismus auf eine andere Art und Weise im Film interessant machen kann.)</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-12-21T13:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/4362573/">
    <title>Verliebt war ich noch nie. Autisten und die schwierige Welt der Gefühle</title>
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    <description>Am 14. Oktober lief im rbb Kulturradio in der Sendereihe &quot;Gott und die Welt&quot; eine Sendung von Robin Rudolph und Melanie Matzies zum Thema Asperger-Autismus: &quot;Verliebt war ich noch nie.&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir das Manuskript zuschicken lassen und kann es nur empfehlen, aber hier leider nicht wiedergeben, denn es steht vorne groß drauf, dass es &quot;weder ganz noch teilweise abgeschrieben oder in sonstiger Weise vervielfältigt werden&quot; darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darum an dieser Stelle also einfach der Hinweis: das kostenlose Manuskript kann man telefonisch bestellen unter der Nummer 01805-217121 oder per E-Mail bei: religion[at]rbb-online.de</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-18T19:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/4079970/">
    <title>Selbstzeugnisse autistischer Menschen</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/4079970/</link>
    <description>Man muss sich das zum besseren Verständnis unbedingt immer wieder vor Augen halten: &lt;a href=&quot;http://www.autismus-osnabrueck.de/Selbstzeugnisse%20autistischer%20Menschen.htm&quot;&gt;Selbstzeugnisse autistischer Menschen.&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2007-07-17T14:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/3828278/">
    <title>Autismus im schulischen Alltag</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/3828278/</link>
    <description>Auf der Podiumsdiskussion im Roten Rathaus zum Thema &quot;Schule und Autismus in Berlin&quot; sprachen letzte Woche u.a. auch zwei Vertreter von &lt;a href=&quot;http://www.aspies.de/&quot;&gt;&quot;Aspies e.V.&quot;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben, wie in der Veranstaltung versprochen, einen langen Beitrag auf ihrer Website gepostet: &lt;a href=&quot;http://www.aspies.de/asperger/startseite/autismus-im-schulischen-alltag.html&quot;&gt;&quot;Autismus im schulischen Alltag&quot;&lt;/a&gt;, der sich natürlich nicht nur für Berliner und auch außerhalb der Schulfrage zu lesen lohnt.</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-06-12T10:53:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/3793917/">
    <title>Dissertation zu Autismus, Pädagogik und Ethik</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/3793917/</link>
    <description>Frank Dieckbreders Dissertation: &lt;a href=&quot;http://biwi.uni-duisburg-essen.de/campus/document/15455&quot;&gt;Der pädagogische Handlungszusammenhang im Umgang mit Menschen mit Autismus unter ethischen Gesichtspunkten&lt;/a&gt; befasst sich mit der pädagogischen Ethik für den Umgang mit Menschen mit Autismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die grundgelegte allgemeine pädagogische Ethik wird auf den speziellen Umgang mit Menschen mit Autismus, deren Angehörige sowie der professionell mit diesen Menschen arbeitenden Personen übertragen. Im Vordergrund steht die Annahme, dass die Tatsache, dass bei Menschen mit Autismus bekannte pädagogische Methoden nur gering oder gar nicht angewandt werden können nicht bedeutet, dass deshalb auch ethisch anders gehandelt werden kann. Im letzten Teil werden praxisrelevante Umsetzungsmöglichkeiten der aufgezeigten pädagogischen Ethik dargestellt. Diese reichen von Wohnangeboten über Beschulung bis zu Arbeitsperspektiven.&quot;</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-06-02T10:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/3711396/">
    <title>&quot;Is there an epidemic of autism?&quot;</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/3711396/</link>
    <description>Radiosendung mit Roy Richard Grinker: &lt;a href=&quot;http://minnesota.publicradio.org/display/web/2007/05/09/midmorning2/&quot;&gt;hier anzuhören.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-10T13:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/3397428/">
    <title>Susan Senator: Making peace with autism</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/3397428/</link>
    <description>Ein sehr empfehlenswertes Buch  über den Werdegang einer Familie mit einem autistischen und zwei normalen Kindern. Susan Senator schreibt so manche Gedanken und Gefühle auf, die in anderen Büchern lieber ausgelassen werden und sie bewegt sich sehr ausgewogen zwischen den Fronten unterschiedlicher Therapieanhänger. &quot;Making peace with autism&quot; ist ein im besten Sinne unspektakuläres Buch, jenseits von Heilungswahn und verzweifelter Hysterie, das sich eher darauf konzentriert, ruhig, ehrlich und pragmatisch die Gefühle, die Lebensgestaltung und die Familiendynamik zu beleuchten. Obwohl ich natürlich mein eigenes Leben mit John stark reflektiere und zu entwickeln versuche, hat mir dieses Buches doch noch wieder einige neue Anstöße gegeben (und mich in vielerlei Hinsicht bestätigt  das braucht man ja auch manchmal). Denjenigen, die auf Englisch lesen, empfehle ich es sehr, und für die anderen hoffe ich, es bald zu übersetzen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ich habe die Autorin angeschrieben, die mir antwortete, dass die Rechte noch nicht nach Deutschland verkauft sind. Daher versuche ich gerade, einen Verlag zu finden, für den ich das Buch gerne übersetzen würde. Wäre toll, wenn das klappt  es würde sich auf jeden Fall lohnen, dieses Buch für den deutschsprachigen Raum herauszubringen, damit mehr Menschen es lesen können.)</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-05T13:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/2992834/">
    <title>Film-Tipp</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/2992834/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.1000fragen.de/projekt/aktuell/detail.php?did=421&amp;pn=0&quot;&gt;&quot;Lily und Marie gehören zu den wenigen, die durch die Maschen der vorgeburtlichen Rasterfahndung geschlüpft sind. Sie hatten das Glück, sich wie andere Kinder auch entwickeln zu dürfen. Ihre Adoptiveltern empfinden das Leben mit zwei behinderten Kindern nicht als Opfer, eher als Herausforderung. Und als Denkanstoß für eine Gesellschaft, die Behinderte diskriminiert, ausgrenzt und tötet, bevor sie geboren sind.&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen, 13:15 Uhr auf 3SAT (immer solche blöden Sendezeiten natürlich).</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-27T21:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/2913264/">
    <title>Autismland</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/2913264/</link>
    <description>Ein englisch-sprachiges Weblog, das ich sehr gerne lese und an dieser Stelle gerne empfehlen möchte: &lt;a href=&quot;http://www.kristinachew.com/autism/&quot;&gt;Autismland&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-09T13:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/2624456/">
    <title>Charlotte Moore: &quot;Sam, George und ein ganz gewöhnlicher Montag&quot;</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/2624456/</link>
    <description>Eins der empfehlenswerteren Bücher über das Leben mit einem autistischen Kind, da nicht im Sektor der jammernden Betroffenheitsgeschichten, sondern in dem der informierten, liebevollen, aber eben nicht-jammernden Betroffenheitsgeschichten anzusiedeln. Aber ich zitiere einfach mal komplett den langen Einleitungstext von Nick Hornby. Ich bin zwar nicht ganz so enthusiastisch über das Buch wie er (dafür enthält es mir dann doch zu viele Redundanzen und hätte, meiner Meinung nach, besser daran getan, im Lektorat um mindestens 50 Seiten gekürzt zu werden), aber grundsätzlich stimme ich Hornby zu und außerdem erzählt er auch anderes Interessantes in seinem Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich vermute  natürlich weiß ich das nicht mit Bestimmtheit, aber es scheint mir eine vernünftige Annahme  dass Sie schweren Herzens, zumindest aber aus einem bedrückenden Gefühl der Pflichterfüllung nach diesem Buch gegriffen haben. Vielleicht haben sie einen autistischen Enkel oder Neffen  die meisten autistischen Kinder sind Jungen  und meinen, das Mindeste, was sie tun können, sei, mehr über seine Krankheit herauszufinden, besonders da Sie ihn nicht so gut kennen, wie sie es sich wünschen würden. (Wie sollten Sie auch, wenn er nicht mit Ihnen spricht oder mit Ihnen spielt oder sich vielleicht nicht einmal in einem Raum mit Ihnen aufhalten will?) Möglicherweise hilft es da ja irgendwie, ein Buch zu lesen  vielleicht beweist es, dass Sie an seinem Schicksal Anteil nehmen, auch wenn Sie sich von seiner Welt ausgeschlossen fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte aber auch sein, dass Sie unmittelbarer betroffen sind; vielleicht ist Ihr eigenes Kind autistisch, in diesem Fall empfinden Sie möglicherweise ein dringenderes Bedürfnis, ein Buch über dieses Thema zu lesen. Wenn die Diagnose erst vor kurzem gestellt wurde, werden Sie sicher den verzweifelten Wunsch verspüren, mehr darüber zu erfahren. Vielleicht hilft Ihnen das eine oder andere auf diesen Seiten, die Panik zu lindern, die Sie bei dem Gedanken überfällt, dass Ihr Kind an einer unheilbaren Störung leidet. Vielleicht hoffen Sie sogar, dieses Buch könnte Ihnen zeigen, dass es doch eine Behandlung gibt, obwohl sie von allen Fachleuten gegenteilige Informationen erhalten haben. Bücher brauchen nun einmal eine Geschichte, und die beliebtesten Geschichten in Büchern über Behinderungen sind die, die uns vom Dunkel ins Licht führen, von Verzweiflung zu Hoffnung, von der Katastrophe zum Sieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise kennen Sie Charlotte Moores glänzende Kolumne über ihre autistischen Söhne im &quot;Guardian&quot;; falls ja, wissen Sie bereits, dass auch dieses Thema wie alle anderen in den richtigen Händen unterhaltsam und zugleich informativ und bewegend sein kann. Die Sachbuch-Bestsellerliste beweist oft, dass wir alle mehr über alles wissen wollen, auch wenn uns das gar nicht bewusst war  wir warten nur darauf, bis der Richtige kommt und uns davon erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen autistischen Sohn. Wie viele Menschen spüre ich in mir ein gewisses Widerstreben, Bücher über Behinderungen zu lesen. Ich fürchte, dass ich mich am Ende schuldbewusst oder deprimiert oder manipuliert oder einfach nur elend fühle. (Außerdem gibt es so viele Behinderungen  wo soll man anfangen? Noch schlimmer: Wo soll man aufhören?) Und gerade weil ich einen autistischen Sohn habe, liegt mir besonders wenig daran, mich nach der Lektüre eines Buches elend zu fühlen. Energie und Optimismus sind, wie alle Eltern in meiner Situation bestätigen können, ein kostbarer Schatz, der nicht vergeudet werden darf  ganz gewiss nicht für ein Buch, das ein Leiden beschreibt, mit dem man auf ermüdende Weise vertraut ist. Ich hoffe also, Sie und die Autorin werden verstehen, wenn ich sage, dass das nicht die Sorte Buche ist, zu der ich normalerweise greifen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie zur Kategorie der unmittelbar Betroffenen gehören, sollte ich Ihnen sogleich mitteilen, dass Charlotte Moore kein Rezept gegen den Autismus zu bieten hat und auch nicht versucht, Sie über diesen riesigen Brocken Unglück hinwegzutrösten, der wie ein Brocken gefrorenen Urins aus einer 747 vom blauen Himmel auf Sie herabgestürzt und genau auf Ihrem Kopf gelandet ist. Dieses Buch enthält vielmehr eine scharfsinnige Beobachtung des Verhaltens ihrer Söhne; Charlotte Moore schreibt kein sentimentales Rührstück und sie will ihnen insbesondere nicht weismachen, dass ihre Kinder eben jetzt eine Therapie oder Diät machen, dank der sie am Ende in Cambridge oder in der Königlichen Schauspielakademie oder in der Downing Street Nr. 10 landen werden. Sie weiß, dass ihre Söhne Autisten sind und für den Rest ihres Lebens Autisten bleiben werden, sofern es nicht einen derzeit unvorstellbaren wissenschaftlichen Durchbruch gibt. Und eben deswegen würde ich sagen, dass dieses Buch womöglich das einzige ist, dass Sie über die Krankheit Ihres Kindes lesen sollten. Sie erfahren darin alles, was Sie wissen müssen  über Erziehung und Ernährung, Verhaltenstherapie und Schlafgewohnheiten  aber die Ratschläge sind vernünftig, praktisch und handfest und im Übrigen sind sie ohnehin nicht das Anliegen des Buches. Das Anliegen ist zwar zu informieren, aber es will uns auch unterhalten und fesseln und wie alle guten Bücher in uns nachwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mir nicht sicher, ob ich es einige Jahre früher, als bei meinem Sohn die Diagnose gestellt wurde, schon so unterhaltsam gefunden hätte. Heute bin ich es gewöhnt, an einem frostigen Novemberabend aus dem Fenster zu sehen und einen nackten Jungen zu erblicken, der im Dunkeln auf einem Trampolin auf und ab springt. Es bringt mich zum Lachen. (Nebenbei gesagt, bevor jemand den Sozialdienst alarmiert, ich lache nicht nur. Ich gehe auch hinaus und hole ihn ins Haus.) Damals, als ich Danny noch nicht so gut verstand und nicht wirklich daran denken wollte, welche Konsequenzen seine Behinderung über die nächsten Jahre hinaus für mich haben würde, hätten seine Nacktheit und sein Trampolinspringen mich verstört und deprimiert. Ich hätte darin nur einen weiteren Beweis dafür gesehen, dass mein Leben als Vater überhaupt nicht dem entsprach, was ich mir früher dazu vorgestellt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Prozess des Loslassens ist ein langer und schwieriger Weg, und ich glaube, ich stehe erst an seinem Anfang. Charlotte Moore ist meiner Vermutung nach an seinem Ende angelangt, und es gibt nur sehr, sehr wenige Eltern, die je dort ankommen. Genau das macht &quot;Sam, George und ein ganz gewöhnlicher Montag&quot; zu einem großen Buch: Moores Bereitwilligkeit, ihre Kinder so anzunehmen, wie sie sind (vielleicht ist &quot;Fähigkeit&quot; das treffendere Wort, denn keiner von uns gibt seine Lebenspläne gerne freiwillig auf), ermöglicht ihr eine einzigartige Perspektive. Schreiben hat ebensoviel mit Persönlichkeit zu tun wie mit Talent, und Moores Persönlichkeit  ihr trockener Witz und ihre Flexibilität, ihre Intelligenz und ihre Vorurteilsfreiheit, ihr Mangel an Selbstmitleid wie auch an Selbstbeweihräucherung  prädestiniert sie in idealer Weise dazu, uns diese Geschichte so zu erzählen, wie sie nie zuvor erzählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hat sie den Vorteil, zwei autistische Söhne zu haben und nicht nur einen. Von einem Vorteil kann man natürlich nur im Hinblick auf das spezielle Werk sprechen, das Sie in Händen halten; wer selbst ein autistisches Kind hat und nur mit Mühe den Kopf über Wasser hält (und auch das nicht an jedem Tag der Woche), kann sich ein Leben mit zweien nicht wirklich vorstellen, selbst nachdem Charlotte Moore es uns geschildert hat. Ich meine damit, dass sie sich vor Verallgemeinerungen hütet, denn die Erfahrung hat sie gelehrt, dass man bei autistischen Kindern nicht verallgemeinern kann. Kein Autist gleicht dem anderen, und das gilt gleichermaßen für ihre Reaktion auf Therapien und Medikamente wie für ihr Verhalten und ihre Fähigkeiten. Moore schildert die Fortschritte in Georges Verhalten und Sprache nach einer Auditiven Integrationstherapie; als Sam die gleiche Behandlung erhielt, war keine Besserung zu erkennen. Moore ist zu klug, um ein ganzes Buch über AIT zu schreiben, aber sie wäre vielleicht in Versuchung gekommen, wenn auch in Sams Fall spektakuläre Resultate erzielt worden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sam, George und ein ganz gewöhnlicher Montag&quot; ist auf schmerzliche Weise komisch, und zwar, weil Moore zu schätzen und zu erkennen weiß, was sie an ihren drei Jungen hat. (In diesem Buch geht es zwar hauptsächlich um George und Sam, doch Jake, der Jüngste, der kein Autist ist, liefert ihr alles mögliche interessante Kontrastmaterial.) Wenn sie sagt, dass George und Sam durch und durch autistisch sind, so will sie damit ausdrücken, dass im Gegensatz zur liebevoll gehätschelten Überzeugung mancher Eltern kein normales Kind in ihnen steckt, das nur auf seine Befreiung wartet. Diese Erkenntnis befähigt sie dazu, mit Liebe und Freude anstatt mit Liebe und Bedauern auf ihre Kinder zu sehen und mit einer ansteckenden Begeisterung die exzentrischen Auswüchse ihres Verhaltens zu beobachten. Wo sonst kann man etwas über ein Kind erfahren, das so besessen ist von Wäschewaschen, dass ein Besuch im Waschsalon das höchste Glück für es ist? Oder über ein Kind, das aus ihm allein bekannten Gründen will, dass alle so tun, als äße es nichts, obwohl es das tut? Das Verquere, das geradezu Unirdische des autistischen Denkens ist eine unerschöpfliche Quelle des Staunens und der Faszination  was sagt es über sie aus und was über uns?  und durch Moores lakonische, undramatische Erzählweise erhält es einen perfekten Rahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sagte eingangs, dass die beliebtesten Bücher über Behinderungen uns vom Dunkel ins Licht führen und dass dieses Buch nicht diesem Schema folgt. Bei genauerer Überlegung ist das nicht wahr, denn dieses Buch ist sehr wohl ein Buch mit Leuchtkraft. Zwar verschafft es uns nicht jene Art von Erlösung, die uns sentimentale Tränen vergießen und anschließend alles vergessen lässt (was letzten Endes die unbewusste Funktion vieler Wider-alle-Erwartungen-Geschichten ist). Aber es stellt  und beantwortet sogar  wichtige Fragen, die uns alle angehen: Bis zu welchem Grad sind wir alle bereit, unsere Kinder anzunehmen? Haben wir wirklich das nötige Rüstzeug, um sie so zu lieben, wie sie sind? Wenn unser Leben nicht den erhofften Verlauf nimmt, wie gehen wir dann am besten damit um? Sind sechs After Eights ein ordentliches Frühstück? Charlotte Moore weiß es, aber ich verrate es nicht. Sie müssen schon dieses wunderbare Buch lesen, um es zu herauszufinden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nick Hornby, 2003</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-04T19:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/2020917/">
    <title>Sozial-Profi</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/2020917/</link>
    <description>Am 13. Mai hörte ich in Pankow einen sehr informativen Vortrag von Evelyn Küpper zum Behindertenrecht und zur Pflegeversicherung. Infos erhält man auf ihrer Webseite &lt;a href=&quot;http://www.sozialprofi.net/&quot;&gt;Sozial-Profi, unter dem Tab Sozialinfos&lt;/a&gt;. Man kann sich bei ihr ansonsten auch eine CD-Rom mit allen Informationen bestellen.</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-17T10:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/1931434/">
    <title>Nancy B. Miller: Mein Kind ist fast ganz normal</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/1931434/</link>
    <description>Nicht vom furchtbaren Titel des Buches abschrecken lassen: es ist wohl der schrecklichste Titel aller Zeiten und zudem völlig ungerechtfertigt, da das Buch im Original den Titel trägt: &quot;Nobody&apos;s perfect. Living and growing with children who have special needs&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnert wurde ich an dieses Buch durch den Beitrag &quot;Acceptance Therapy&quot;, denn die dort beschriebenen Veränderungen im Umgang mit der Behinderung eines Kindes entsprechen ziemlich genau Millers Konzept der &quot;vier Stadien der Anpassung&quot;: Überleben, Suchen, Normalisierung, Trennung. Miller porträtiert zunächst vier Mütter und ihre Kinder, die jeweils eine unterschiedliche Behinderung haben. Dann werden die Anpassungsphasen detailliert erläutert (diese Ausführungen decken sich sehr mit meiner Erfahrung). In einem zweiten Teil geht Miller näher auf erfolgreiche Anpassungsstrategien ein: das Kind, Zeit für sich selbst, Auswirkungen auf die Beziehung der Eltern zueinander, Geschwister, Freunde, Verwandte und Bekannte, Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten, Auftreten in der Öffentlichkeit, Selbsthilfegruppen, Informationsbeschaffung, Organisationen und Initiativen etc. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ratgebern ist es natürlich immer so eine Sache, aber mir hat dieses Buch vor vier Jahren wirklich geholfen. These meinerseits sowieso: die Amerikaner können um Lichtjahre besser Ratgeber schreiben als alle anderen. Warum bloß und wie machen die das? Muss wohl am Quecksilber liegen, oder an der gluten-freien Ernährung, oder gar an den Delfinen, die ja bekanntlich dort in jedem Fluss herumschwimmen ;-)</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://autismus.twoday.net/topics/Zu+empfehlen&quot;&gt;Zu empfehlen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wasweissich</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-08T09:43:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://autismus.twoday.net/stories/1845638/">
    <title>Psychotherapie und Autismus (Hrsg. Brita Schirmer)</title>
    <link>http://autismus.twoday.net/stories/1845638/</link>
    <description>Dieses Buch hat ein Symposium zur Grundlage, auf dem psychotherapeutische Therapieansätze referiert wurden. Folgende therapeutische Interventionsmethoden werden in diesem Buch erläutert: 
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Musiktherapie&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Frühe Verhaltenstherapie (nach Lovaas&apos; ABA)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Aufmerksamkeits-Interaktions-Therapie (AIT)&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Delfintherapie&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Medikamentöse Behandlungen als Begleitung (sehr kurzer Überblick). &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Anschließend werden zwei Projekte, die nach ABA-Modell arbeiten, anhand von Praxisberichten näher veranschaulicht: eine Analyse aus dem ABA-Zentrum in Poznan, Polen und Erkenntnisse aus dem sogenannten &quot;Bremer Projekt&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bremer Elterntraining (BET) scheint es vor allem darum zu gehen, den Eltern Sicherheit im Umgang mit ihren autistischen Kindern zu vermitteln. Eine Liste von Zielen, die für Eltern formuliert werden, scheint mir für Eltern zuzutreffen, die relativ neu mit der Diagnose konfrontiert sind. Zumindest kann ich in meinem Stadium sagen, dass ich mit keinem der Punkte Probleme habe und unsere Situation, wie auch die Fortschritte meines Kindes als sehr positiv empfinde. Dabei kann es natürlich durchaus sein, dass die Kombination von Einzelfallhelfer und Frühförderung mit unterschiedlichen Therapiemodulen bei uns eine privilegierte Situation ergibt. Insofern soll dies keine Kritik am Konzept BET sein, nur eine Information, dass das Bremer Elterntraining wohl vor allem in der sehr frühen Phase sinnvoll ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Beitrag zur Delfintherapie fand ich kritisch und ausgewogen, was man bei diesem Thema ja leider selten erlebt: höchst erfreulich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AIT wird in diesem Buch sehr ausführlich und anschaulich aufbereitet. Interessanterweise zitieren Hellmuth Hartmann und Günter Jakobs ein Therapieprojekt aus dem Jahr 2004, in dem vier Kinder mittels AIT und drei Kinder nach Lovaas behandelt wurden. Nach drei Monaten erfolgte eine Weiterbehandlung mit einer Kombination beider Ansätze. Der abschließende Vergleich der Prozentsätze nicht-überlappender Daten ergab Hinweise auf eine Überlegenheit des AIT gegenüber der Verhaltenstherapie nach Lovaas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ragna Cordes dagegen zitiert in ihrem Beitrag Studien zur Effektivität des Lovaas-Ansatzes. Auch sie führt einige kritische Bemerkungen an. Ein grundsätzliches Problem von Studien ist natürlich, dass manche methodische Mängel aufweisen (etwa Fehlen einer randomisierten Stichprobenzuordnung zu Experimental- und Kontrollgruppe etc.). Zudem kommt es natürlich sehr stark darauf an, welches Potential die Kinder jeweils haben. Das kann sehr unterschiedlich sein, man kann es nicht genau kategorisieren, gerade nicht in dem frühen Lebensalter. Dementsprechend variabel müssen natürlich auch die Behandlungserfolge bewertet werden: für ein extrem beeinträchtigtes Kind kann es eine hervorragende Therapieleistung sein, dass es lernt, sich die Schuhe alleine auszuziehen, ein anderes Kind kann in derselben Zeit vielleicht lernen, Drei-Wort-Sätze zu sprechen. Erfolg lässt sich schwer einordnen und lässt somit nicht automatisch Rückschlüsse auf die Effektivität der Therapiemethode zu, der Interpretationsraum ist immer groß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf das Bremer Projekt merkt Ragna Cordes an, dass in der frühen Verhaltenstherapie die Aufgaben der Eltern reduziert werden müssen (zwei von drei Familien konnten die Maßnahme nicht zuende führen und auch die dritte Familie war teilweise sehr stark belastet). Dem kann ich nur zustimmen. Ich finde es sehr problematisch, Eltern als Therapeuten heranbilden zu wollen. Ich zumindest möchte mich auf gar keinen Fall als Therapeutin meines Kindes bezeichnen oder auch selbst nur so ansehen. Obwohl ich mich sehr intensiv mit allen Therapiemethoden auseinandersetze und an der Konzeption der Behandlung meines Kindes einen großen Anteil habe und haben möchte, finde ich es dennoch sehr wichtig, dass der Großteil dieser Behandlungskomponenten von anderen Menschen durchgeführt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung, die ich zu meinem Kind habe, ist die einer Mutter und ich möchte mich auch weiterhin darauf konzentrieren, eine gesunde Mutter-Kind-Beziehung zu haben und zu pflegen. Als Therapeutin müsste ich eine ganz andere emotionale Grundlage schaffen, die das Mutter-Kind-Verhältnis durchaus sehr stören kann. Natürlich weiß ich über alle Methoden Bescheid und wende zuhause auch PECS und TEACCH an, die Hauptkonzepte, mit denen die Frühfördergruppe und der Einzelfallhelfer momentan größtenteils arbeiten. Ich lege aber persönlich Wert darauf, dass ich diese Methoden ausschließlich alltagsbegleitend implementiere und dass mein Hauptinteresse, wenn ich Zeit mit meinem Kind verbringe, darin liegt, dass wir beide Spaß miteinander haben und entspannt miteinander umgehen. Mein Sohn wird von 8 bis 15 Uhr in der Frühfördergruppe betreut und gefördert und dann noch dreimal die Woche von 15 bis 17 Uhr durch den Einzelfallhelfer: in der verbleibenden Zeit ist Kontinuität in der Art des Umgangs (z.B. durch weiteres Benutzen von Bildkarten) sinnvoll, aber das Hauptaugenmerk ist nicht therapeutisch ausgerichtet und das ist mir wichtig. Ich vertraue auf die Erfolge von Therapeuten, diese Erfolge kann ich sehen und erleben und bin dankbar dafür, aber meine Rolle ist eine andere und sie sollte nicht durch weitere Therapieversuche belastet werden. Ich finde das nicht nur für mich, sondern auch für meinen Sohn wichtig. Als Elternteil ein Therapeut sein zu wollen, halte ich gerade bei Autisten für eine tendenziell sogar gefährliche Idee, denn man möchte doch gerade erreichen, dass das autistische Kind beziehungsfähiger wird und man meint damit ja keine Patient-Therapeut-Beziehung, sondern eine innige Beziehung zu Bezugspersonen. Letztere hat mein Sohn sehr stark aufgebaut: Dank der Arbeit der Therapeuten, aber ich meine auch, Dank meiner Zurückhaltung, in den direkten Therapieprozess nicht zu stark einzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch des Symposiums hat eine sehr starke Fokussierung auf ABA, wie man an der Liste der Inhalte oben schon sieht. Da ABA einer der am stärksten diskutierten Therapieansätze ist, ist dies nur legitim. Dennoch ist es meine Erfahrung, dass ein multimodales Behandlungskonzept, individuell auf jedes einzelne Kind abgestimmt, wohl die beste Methode ist. Wir benutzen neben PECS, TEACCH und gestützter Kommunikation durchaus Elemente von ABA (vor allem Prompts und Verstärker), sowie Elemente der AIT (Spiegeln, Warten, Verzögern etc.). Die Ausschließlichkeit, mit der ABA manchmal angepriesen wird, sehe ich sehr kritisch. Ich finde viel Positives an dem Ansatz, aber man sollte sich die eigene Glaubwürdigkeit nicht durch zu massive Erfolgspropaganda verspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Elterngruppe in Berlin sagte ein Vater, der schon jahrelang mit ABA arbeitet, gleich einschränkend, man habe zwar gute Erfolge, aber man solle sich auch nicht zu viel darunter vorstellen - da sind wir doch wieder genau da, wo wir mit allen anderen Konzepten auch sind. Und das ist gut so.</description>
    <dc:creator>wasweissich</dc:creator>
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