6. Fachtag "Autismus" in Fürstenwalde am 26. April 2008
Der "Verband Sonderpädagogik e.V." Brandenburg veranstaltet zum sechsten Mal einen Fachtag Autismus. Er findet am 26. April 2008 in der Burgdorf-Schule in Fürstenwalde statt.
Das Programm:
09.30 Uhr: Begrüßung und Tagungsinformation
10.00 Uhr Einführungsvortrag von Frau Sabine Behringer: "Franz ist ein Jugendlicher. Er hat eine Störung aus dem autistischen Spektrum. Seine Mutter schildert in diesem Einführungsvortrag seine Entwicklung und beschreibt die Sorgen, Hoffnungen und Freuden der letzten 17 Jahre. Franz bekommt spezifische Hilfen: er schreibt mit der Gestützten Kommunikation, absolviert verhaltenstherapeutische Programme und erhält zur Verbesserung seines Stoffwechsels spezifische Mikronährstoffe. Aus ihrer Sicht als Mutter stellt Frau Behringer dar, welche pädagogischen Hilfen Franz benötigt hätte und benötigen würde, damit er sich optimal entwickeln kann und wie sie sich seine Zukunft vorstellt."
11.00 – 12.30 Uhr: Workshops 1 - 5
12.30 – 13.30 Uhr: Mittagspause
13.30 – 15.00 Uhr: Workshops 6 – 10
Nähere Informationen zu den Workshops im Kommentar.
Die Teilnahmeplätze sind begrenzt.
Anmeldeschluss ist der 04. April 2008.
Anmeldung-Fachtag (doc, 26 KB)
Das Programm:
09.30 Uhr: Begrüßung und Tagungsinformation
10.00 Uhr Einführungsvortrag von Frau Sabine Behringer: "Franz ist ein Jugendlicher. Er hat eine Störung aus dem autistischen Spektrum. Seine Mutter schildert in diesem Einführungsvortrag seine Entwicklung und beschreibt die Sorgen, Hoffnungen und Freuden der letzten 17 Jahre. Franz bekommt spezifische Hilfen: er schreibt mit der Gestützten Kommunikation, absolviert verhaltenstherapeutische Programme und erhält zur Verbesserung seines Stoffwechsels spezifische Mikronährstoffe. Aus ihrer Sicht als Mutter stellt Frau Behringer dar, welche pädagogischen Hilfen Franz benötigt hätte und benötigen würde, damit er sich optimal entwickeln kann und wie sie sich seine Zukunft vorstellt."
11.00 – 12.30 Uhr: Workshops 1 - 5
12.30 – 13.30 Uhr: Mittagspause
13.30 – 15.00 Uhr: Workshops 6 – 10
Nähere Informationen zu den Workshops im Kommentar.
Die Teilnahmeplätze sind begrenzt.
Anmeldeschluss ist der 04. April 2008.
Anmeldung-Fachtag (doc, 26 KB)
wasweissich Veranstaltungshinweis - 22. Feb, 12:58

Informationen zu den Workshops
In diesem Einführungsseminar wird erläutert, woran man Autismus erkennt, wie man ihn diagnostiziert und welche Formen es gibt. Darüber hinaus werden knappe Einblicke darin gegeben, wie diese Menschen ihre Welt erleben und worauf man im Umgang mit ihnen achten sollte.
Workshop 2 : Florian Scherrer, Schweiz: Das Affolter- Modell
Menschen mit Autismus haben Schwierigkeiten, alltägliche Aufgaben zu meistern, wie zum Beispiel Anziehen, Essen, Waschen oder Zähne putzen. Zudem können sie häufig nicht alleine oder mit anderen Menschen spielen und sinnvoll kommunizieren. In diesem Vortrag erhalten Sie einen Einblick in das Entwicklungs- und Therapiemodell von Frau Dr. Félicie Affolter. Sie erfahren, wie das Affolter-Modell® im Alltag von Menschen mit Autismus angewandt wird.
Workshop 3: Christine Peisker: Ich bin kein dummer Junge mehr oder Schulbegleitung als manchmal notwendige und wirksame Hilfe
An ganz konkreten praktischen und anschaulichen Beispielen wird aus der Perspektive der Schulbegleiterin dargestellt, wie die Integration eines Kindes mit Autismus in die Regelschule gelingen kann.
Workshop 4: Christiane Schwartz: Erstellung von Arbeitsmaterialien im Rahmen des Teacch- Ansatzes
In diesem Workshop soll die Entwicklung von Arbeitsmaterialen an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung für SchülerInnen mit autistischer Behinderung vorgestellt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Kriterien, die solche Arbeitsmaterialien in Hinblick auf die Besonderheiten in der Wahrnehmung autistischer Menschen haben sollten.
Workshop 5 + 6 : Marina Wendland: Freizeit in einer Ganztagsschule
(Individuell entwickelte Freizeitangebote für eine konkrete Gruppe autistischer Schüler an der Oberlinschule)
Dieser zweigeteilte Workshop zeichnet im ersten Teil den chronologischen Entwicklungsweg einer Gruppe autistischer Schüler im Bereich der Freizeit auf. Im zweiten Teil werden individuell erstellte Spiele für unterschiedliche Anforderungen in den einzelnen Bereichen sozialer Kompetenzen vorgestellt.
Workshop 7: Susanne Rabe: Standards in der Betreuung und Beschulung von Menschen mit Autismus – gibt es das?
Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen brauchen Rahmenbedingungen, die ihnen eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Diese Menschen sind aber auch sehr verschieden- bleibt da nur noch der kleinste gemeinsame Nenner? Für die Einforderung von Unterstützung bei Ämtern und Organisationen ist aber die Beschreibung eines konkreten Hilfebedarfes notwendig. Vorgestellt werden soll ein möglicher „Anforderungskatalog“.
Workshop 8: Christine Peisker :SchulbegleiterInnen fast unter sich - Möglichkeiten und Grenzen von Schulbegleitung
SchulbegleiterInnen und Interessierte sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen auszutauschen.
Workshop 9: Dr. Brita Schirmer: Autismus und Sexualität
Für viele Angehörige, Pädagogen und auch Betroffene ist Sexualität ein wichtiges Thema. Dennoch gibt es im deutschsprachigen Raum kaum Literatur, die sich diesen Fragestellungen zuwendet und Hilfestellung gibt.
Einige Betroffene beschreiben ihre Asexualiät, andere aber auch den unerfüllten Wunsch nach einem Freund oder einer Freundin. Eltern und Pädagogen wissen oft nicht, wie sie mit exzessivem Masturbieren oder einem fehlenden Schamgefühl umgehen sollen. Viele befürchten sexuelle Übergriffe auf die Person mit Autismus-Spektrum-Störung.
Wie kann man die Person mit Autismus-Spektrum-Störung dabei unterstützen, eine erfüllende Sexualität zu erfahren? Welche Möglichkeiten einer erfüllten Sexualität sind denkbar? Oder sollte man das Thema vielleicht besser nicht berühren, um „keine schlafenden Hunde zu wecken“?
Diesen Fragen wendet sich das Seminar „Autismus und Sexualität“ zu.
Workshop:10: Mitarbeiterinnen aus Haus Jona und der Burgdorf-Schule: Gestützte Kommunikation – eine umstrittene Methode
In dem Workshop wird die Methode erläutert. Außerdem werden die mehrjährigen Erfahrungen mit Unterstützter Kommunikation in Schule und Wohnbereich vorgestellt.