Holland: eine Durchreise

Bewegung im Internet. Eine Mutter beschreibt, wie es ist, ein behindertes Kind zu haben: Welcome to Holland. Ich las den Text und dachte, okay. Aber ist es das? Wenn man genauer darüber nachdenkt, dann spiegelt sich hier eher ein Tenor resignativen Aufgebens als produktiver Akzeptanz. So folgt eine bittere Replik: Farewell to Holland. Die wiederum übersieht, dass an dem ersten Text auch viel Wahres dran ist. Mir hat die Resonanz Holland Schmolland am besten gefallen. Vielleicht auch, weil der darin beschriebene Sohn tatsächlich meiner sein könnte, so ähnlich klingen die beschriebenen Verhaltensweisen, aber eben auch, weil mir dieser dritte Text am Differenziertesten und Treffendsten erscheint.

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